II) Brustchirurgie:
Aufbau / Wiederherstellung nach Tumoroperationen
- Gynäkomastie - Hebung
/ Straffung - Vergrößerung
- Verkleinerung
Hier kommt die rekonstruktive Chirurgie vor allem bei Tumorpatienten
zum Einsatz.
Neben der Verwendung von Implantaten verschiedener Art (die Hülle
der Implantate ist aus Silikon, der Inhalt kann Silikongel oder Kochsalzlösung
sein) ist auch ein Brustaufbau aus eigenem Gewebe möglich. Aus
dem Rückenbereich können Haut und Muskeln zur Formung einer
neuen Brust entnommen werden. Auch aus dem Unterbauch kann überschüssige
Haut mit Fettgewebe verwendet werden, wobei unter Umständen auch
ein Bauchmuskel herangezogen werden muss.
Minderausprägung oder fehlende Anlagen einer oder beider Brüste
können mittels Implantaten oder Eigengewebe rekonstruiert werden.
Eine Brustwarzenhofrekonstruktion erfolgt mittels einer örtlichen
Lappenplastik, samt Hauttransplantation oder einer Tätowierung.
Bei diesen Veränderungen, die meist bei jungen Männern
in der Pubertät auftreten, und deren Ursache vor allem eine Hormonstörung
ist, kommt es zu einer Ähnlichkeit der männlichen Brust
mit der weiblichen Brustform. Falls es zu keiner physiologischen Rückbildung
der Brustdrüse kommt, kann man mittels eines chirurgischen Eingriffs
abhelfen.
Diese Operation kann durch extrem kleine Schnitte im Bereich des
Brustwarzenhofes erfolgen. Dabei werden meist die direkte Entfernung
von Brustdrüsengewebe und die Absaugung überschüssigen
Fettgewebes kombiniert.
Die Plastische Chirurgie kann nach Abschluss des Körperwachstums
(ab etwa 18 Jahren) die weibliche Brust heben.
Bei dieser Operation wird die Brust am Brustmuskel an einer anderen
Stelle verankert, die Brustwarze nach oben versetzt und die überschüssige
Haut entfernt. Die Operation wird in Allgemeinnarkose durchgeführt
– ein Krankenhausaufenthalt von einigen Tagen ist notwendig.
Nach dem Eingriff muss ein stützender BH für 6 Wochen getragen
werden, um die Brust zu stabilisieren.
Die Plastische Chirurgie kann nach Abschluss des Körperwachstums
(ab etwa 18 Jahren) die weibliche Brust vergrößern.
Die Brustvergrößerung erfolgt meist durch das Einpflanzen
eines Implantates, dessen Hülle aus Silikon ist. Der Inhalt
kann Silikongel oder Kochsalzlösung sein.
Der operative Zugang erfolgt entweder über die untere Brustfalte,
den Warzenhof oder die Achseln. Durch diesen Schnitt wird ein Hohlraum
geschaffen und je nach Größe der vorhandenen Brust werden
die Implantate entweder hinter dem Brustdrüsenkörper oder
unter dem Brustmuskel eingesetzt.
Die ein bis zwei Stunden dauernde Operation wird in Allgemeinnarkose
durchgeführt.
Ein 1 bis 2 Tage dauernder stationärer Aufenthalt kann erforderlich
sein. Das Tragen eines Stützbüstenhalters zur Stabilisierung
der Brust und Hautcremen unterstützen den Heilungsprozess.
Die Plastische Chirurgie kann nach Abschluss des Körperwachstums
(ab etwa 18 Jahren) die weibliche Brust verkleinern.
Die Operationstechnik hängt von der Größe der zu operierenden
Brüste ab.
Dieser Eingriff erfolgt in Narkose und ein Krankenhausaufenthalt
von einigen Tagen ist notwendig.
Ein stützender BH muss für 6 Wochen getragen werden, um
die Brust zu stabilisieren.
Was zahlt
die Krankenkasse?
Die Kosten für chirurgische Eingriffe werden in der Regel von
den Kassen übernommen. Rein ästhetisch-chirurgische Operationen
sind jedoch in den meisten Fällen privat zu bezahlen. Das individuelle
Krankheitsbild des Patienten bestimmt, ob die Krankenkasse einer Kostenübernahme
zustimmt. |