IV) Tumorchirurgie:
Es können chirurgische Eingriffe bei gut- und bösartigen
Veränderungen der Haut vorgenommen werden. Nach der Entnahme
kommt es zu einer histologischen Abklärung mit Hilfe der Pathologie.
Die häufigsten Veränderungen sind:
Gutartige Hauttumore:
- Nävus (Muttermal)
- Hämangiom (Blutschwamm)
- Basaliom (Basalzellentumor):
Das Basaliom ist eine Hautgeschwulst, die am gesamten Körper
auftreten kann, jedoch meist im Gesicht vorkommt, und das umliegende
Gewebe zerstört. Durch richtig eingesetzte plastisch chirurgische
Techniken können die geschädigten Strukturen (Nase,
Lid, Ohr, ...) möglichst repariert werden.
Bösartige Hauttumore:
Wird die Diagnose Melanom (Hautkrebs) gestellt, ist eine radikale
Entfernung des Tumors und einer Sicherheits-Randzone von zentraler
Wichtigkeit. Der Wächterlymphknoten wird durch eine spezielle
Untersuchung dargestellt, entfernt und histologisch untersucht.
Gutartige Weichteiltumore:
- Lipom (Fettgeschwulst)
- Fibrom (Bindegewebsknoten)
Der operative Eingriff zur Entfernung von gutartigen Weichteiltumoren
erfolgt je nach Größe in lokaler Anästhesie oder Vollnarkose
mittels einfachen Wundverschlusses oder einer Lappenplastik.
Bösartige Weichteiltumore:
Das Sarkom – bösartiger Tumor verschiedener
Weichteilgewebe – hier erfolgt eine Zusammenarbeit mit den Orthophäden.
Bei Bedarf kommt es nach der Entfernung des Sarkoms zu einer Rekonstruktion
der betroffenen Körperregion.
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