Handchirurgie

Die Handchirurgie befasst sich mit der Diagnosestellung und Behandlung von akuten oder chronischen Schäden sowie mit Verletzungen an den oberen Extremitäten wie Schulter, Oberarm, Unterarm, Hand, Finger und Daumen.

Wann und warum erfolgen chirurgische Eingriffe bei Händen?

Ein operativer Eingriff erfolgt meist im frühen Kindesalter, um die Funktion der Hand als Greiforgan zu erhalten bzw. zu verbessern.

Welche Symptome bzw. Merkmale im Bereich Handchirurgie gibt es?

  • Aplasie: unvollständig ausgebildete Handteile
  • Hexadaktylie: Hand weist sechs Finger auf
  • Hypoplasie: Verschmälerung des Knochens und der Weichteile
  • Schnürringe
  • Syndaktylie: Zusammenwachsen von Fingern oder Zehen

Was sind Dupuytren'sche Kontrakturen?

Nach einer anfänglichen Knoten- und Strangbildung im Bereich der Handinnenfläche kommt es im späteren Stadium zu einer Schrumpfung der unter der Haut liegenden Bindegewebsplatte. Dadurch entsteht die für dieses Krankheitsbild charakteristische Beugestellung einzelner Finger. Bei ausgedehnten Formen ist die Hand nicht mehr funktionstüchtig. Langfristig kommt es zu Gelenksveränderungen, die nicht mehr ganz beseitigt werden können. Daher ist eine rechtzeitige Operation anzuraten.

Wie wird eine Handchirurgie durchgeführt?

Der Eingriff erfolgt in Allgemeinnarkose. Das veränderte Gewebe wird vollständig entfernt und die Beweglichkeit der Hand wieder hergestellt. Nach der Operation wird ein Gipsverband angelegt.

Was ist im Falle eines Handtumors zu tun?

Wenn ein Tumor im Bereich des Handgelenks, der Mittelhand oder der Finger festgestellt wurde, sollte dieser entfernt werden, um primär die Art des Tumors zu diagnostizieren und seine weitere Ausbreitung zu verhindern. Der Eingriff erfolgt in Lokalanästhesie oder Allgemeinnarkose.

Bei den gutartigen Handtumoren handelt es sich meist um ein Ganglion (= Überbein), Lipom oder Hämangiom. Nach einer genauen Bilddiagnostik werden solche Tumore unter Schonung von Gefäßen und Nerven entfernt (wofür exakte anatomische Kenntnisse und langjährige Erfahrung erforderlich sind).

Nach der Entfernung bösartiger Handtumore kann eine Wiederherstellungsoperation indiziert sein.

Wie wirken sich rheumatischen Erkrankungen im Handbereich aus?

Rheumatische Erkrankungen betreffen meist Gelenke, Sehnen und Sehnenscheiden. Es kommt zu Deformierungen bzw. Achsenabweichungen von Handgelenk und/oder Fingern. Hier kann durch Gelenkersatzoperationen geholfen werden. Bei Befall von Sehnen (Beuge- und Strecksehnen) und deren Sehnenscheide wird das degenerativ veränderte Gewebe entfernt und abgerissene bzw. abrissgefährdete Sehnen werden rekonstruiert.

Was ist ein Überbein (Ganglion) und wie wird es behandelt?

Überbeine (die häufigsten gutartigen Handtumore) sind Flüssigkeitsansammlungen in Gewebesäcken, die meist an den Gelenken der Hand auftreten.

Die Entfernung erfolgt in Lokalanästhesie oder Allgemeinnarkose. Nach der Operation wird für eine Woche ein Gipsverband angelegt.

Was geschieht bei Verwachsungen bzw. Sehnenscheiden-Engen?

Das verengte Sehnenfach wird gespalten und die Sehne aus der Verwucherung gelöst. Der Eingriff wird meistens in örtlicher Betäubung durchgeführt.

Welche Risiken birgt die Handchirurgie?

Keine Operation ohne Risiko. Trotz größter Sorgfalt und sanften Operationstechniken kann es bei einem Eingriff zu Komplikationen kommen. Deshalb ist es außerordentlich wichtig, sich nur von qualifizierten und ausgebildeten Ärzten behandeln und operieren zu lassen.

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Handchirurgie, Haut- und Weichteilchirurgie und periphere Nervenchirurgie in Wien und Niederösterreich